Meine Spiky Points of View: 12 Klare Meinungen rund um Text, Marketing und SEO

Meine Spiky Points of View zu Texten, Marketing und SEO

Für mich gibts ja kaum was Schlimmeres, als wenn alle das Gleiche sagen. Belanglose Texte sind wie beige Brandings: Langweilig, null aussagekräftig und deshalb auch schnell wieder vergessen. Deshalb bin ich Fan von „Spiky Points of View“ – Meinungen und Gedanken, bei denen ich nicht mit dem Strom schwimme. Hier also meine Gedanken rund um das Thema Texte und Marketing, die vielleicht nicht alle mit mir teilen – und du darfst es mir gerne nachmachen!

Inhalt

Falls du den Begriff noch nicht kanntest

Spiky Points of View sind Meinungen mit Rückgrat. Gedanken, die dich von der Masse abheben, weil sie aus deiner echten Erfahrung kommen und nicht aus einem Marketing-Handbuch eines amerikanischen Dudes. Sie zeigen, wofür du stehst, wie du arbeitest und was du anders machst als andere.

Die Idee stammt von Wes Kao und Kato hat mich darauf aufmerksam gemacht (danke dafür!). Bei den beiden könnt ihr weitere Beispiele für Spiky Points of View lesen und mehr darüber, warum das Konzept so cool ist

Spiky Points of View = Positionierung

Und: Spiky Points of View funktionieren nicht nur in einem Blogartikel wie diesem, sondern in all deinen Marketing-Texten.

Damit positionierst du dich und ziehst die Menschen an, die dich und deine Expertise feiern und wirklich zu dir passen.

Aber genug Theorie!

Meine Spiky Points of View zu Texten, Marketing und SEO

Online Business ist nicht der einzige heiße scheiß

Wenn du deine Kund*innen über Netzwerke, Kaltakquise oder Flyer in Kindergärten bekommst ist das genauso wertvoll wie über Meta-Werbeanzeigen oder Social Media!

Deine Website ist dein wichtigster Marketingkanal

(Ja, auch wenn du deine meisten Kund*innen über Flyer in Kindergärten bekommst.). Wir leben in einer Welt, in der jede und jeder alles erstmal online sucht. Heißt, jemand findet deinen Flyer und schaut dann auf deiner Website. Oder findet dich eben direkt online und klickt sich zu dir durch.

Und genau hier musst du überzeugen und nicht nur informieren, sondern zeigen, wie es für Interessierte weitergeht.

Nutze die Chance – hier kannst du schalten und walten wie du willst. Du bist aber auch verantwortlich dafür, dass potenzielle Kund*innen sich danach bei dir melden oder dich im Kopf behalten – und nicht wieder wegklicken.

Schreib deine ersten Website-Texte am besten selbst

Du wirst im Prozess so viel über dich, dein Angebot und deine Zielgruppe lernen und danach viel weiter sein, als wenn du sie abgegeben hättest.

Der beste Zeitpunkt, um Website-Texte von einer Texterin schreiben zu lassen, ist nach mindestens einem Jahr Selbstständigkeit. Wenn du genauer weißt, an wen du was verkaufen möchtest, dir deiner Sache sicher bist und jetzt endlich richtig loslegen willst, online Kund*innen zu finden.

Du brauchst keine "SEO-Texte"

Was du brauchst, sind strategisch durchdachte Website-Texte und Blogartikel, die mit SEO im Kopf geschrieben wurden. SEO ist nichts, was du im Nachhinein über deine Texte streust. SEO hat sehr viel mit Inhalt zu Tun und ist damit die Grundlage, auf der deine Texte bestehen.

SEO ist das, was deine Texte nachher zu dem macht, was deine Zielgruppe online wirklich sucht. Denk also vorher drüber nach und nicht, wenn deine Website oder dein Blogartikel schon steht.

Gute Texte werden immer wichtiger

Gerade weil KI da ist und richtig schlechte Texte einigermaßen lesbar macht. (Und das sag ich jetzt nicht, um meinen Job zu retten)

Um dich abzuheben, brauchst du heute nicht mehr nur ganz gut formulierte Texte, sondern Texte mit Ecken, Kanten und Humor. Texte mit überzeugendem Inhalt, der außerdem noch so gut geschrieben ist, dass die Leute weiterlesen wollen.

Ich lehn mich mal aus dem Fenster und sage: Texte, die genauso gut von einer Maschine stammen können, werden in naher Zukunft niemanden mehr überzeugen. Die gehen ins eine Ohr rein und aus dem anderen direkt wieder raus. 

Was du jetzt brauchst, sind Texte, die dich als Mensch zeigen und klar machen: Hier sitzt wirklich ein*e Expert*in, die sich mit der Materie auskennt und Erfahrung hat.

Die KI füttert sich nicht selbst

Lass dich von den AI Overviews nicht ins Bockshorn jagen und denk dran: Die KI füttert sich nicht selbst!

Es ist absoluter Quatsch, jetzt zu kapitulieren und zu sagen: Ein Blog/Social Media/Presse bringt jetzt nichts mehr.

Jetzt ist es umso wichtiger, deinen eigenen Content zu veröffentlichen und sicherzustellen, dass die KI und die Leute, die noch googeln, die richtigen Informationen über dich und dein Thema finden.

Deine Website braucht weniger Unterseiten als du denkst

Deine Website braucht ziemlich sicher keine 10 Unterseiten. 5 reichen auch!

Seiten wie „Preise“, „FAQ“ oder „Meine Arbeitsweise“ kannst du getrost löschen. Pack die Infos lieber dort hin, wo sie hingehören: Zum jeweiligen Angebot.

Vergleicheritis ist gut

Um erfolgreich selbstständig zu sein, musst du dich zumindest ab und zu mit anderen in deiner Nische vergleichen.

Die „Vergleicheritis“ ist so verschrien – dabei ist es gut zu wissen, was die anderen machen. Für deine Positionierung und deine Kommunikation ist es wichtig, dich zwischen anderen Anbieter*innen einzuordnen und zu wissen, was du anders und was du ähnlich machst wie sie.

Also schau ruhig mal nach links und rechts und unterhalte dich mal mit Kolleg*innen über ihre Arbeit. Du wirst erstaunt sein, wie viel ihr ähnlich macht und wie viel euch doch unterscheidet.

Ich schreibe deine Texte nicht genau so, wie du sie schreiben würdest

Ich gebe mir große Mühe, dein Vokabular zu nutzen, dich und deine Arbeit fühlbar zu machen und deine Persönlichkeit durchklingen zu lassen. Aber deine Texte werden, wenn ich sie schreibe, niemals so klingen wie von dir. Und das will ich auch gar nicht.

Ich hab eine andere Perspektive auf dich und dein Angebot und denke strategisch die Kundenreise mit. Die fertigen Texte sind dann eine Mischung aus „klingt nach dir“ und meinem Wissen, was gute Website-Texte ausmacht. Das muss dir bewusst sein, wenn du deine Texte an mich abgibst.

Ich muss keine Expertin in deiner Branche sein

Ich bin wahrscheinlich keine Expertin deiner Branche – und das ist auch gut so!

Genau deshalb hab ich den Blick von außen und stelle die besseren Fragen. Deine Marketing-Texte sollen schließlich auch nicht von Expert*innen gelesen werden – sondern von Kund*innen, oder?

Marketing ohne Persönlichkeit geht nicht

Wenn du ein Online Business hast: Verabschiede dich davon, nichts von dir erzählen zu wollen.

Du musst natürlich nichts über deine Kinder oder deine Haarpflegeroutine erzählen – aber ein bisschen was Persönliches muss in dein Marketing und damit auch deine Website-Texte einfließen.

Menschen kaufen bei Menschen. Das hast du wahrscheinlich schon ein paar Mal gehört – und es stimmt einfach! Und damit die Menschen dir auf deiner Website vertrauen, solltest du dich ein bisschen öffnen und darauf vertrauen, dass die richtigen dich cool finden werden.

Schreib Blogartikel nicht nur zu SEO-Zwecken

Dein Blog ist der perfekte Ort, an dem Interessierte dich kennenlernen und mehr über deine Meinungen und Erfahrungen lesen können.

Genau wie dieser Blogartikel auch 😉

Fazit

Das waren meine Spiky Points of View – die Dinge, zu denen ich vielleicht eine andere Haltung habe als viele in unserer Online-Marketing-Bubble. Mich interessiert brennend: Hat dich einer der Punkte überrascht? Und welche sind deine eigenen Spiky Points of View?

Wenn du magst, schnapp dir dein Thema oder deine Branche und schreib mal die Dinge auf, die du anders siehst. Das ist nicht nur spannend, sondern auch ein mega guter Kompass für dein Marketing!

Du möchtest Website-Texte, die für dich arbeiten?

Starte mit meiner kostenlosen Checkliste: “18 Strategien für mehr Klicks & Verkäufe über deine Website-Texte”.

Finde heraus, was deinen Website-Texten fehlt und was du easy verbessern kannst.

Noch mehr Lesestoff

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert