Vorher/ Nachher Website-Texte: Texte für den strukturierten Technik-Profi André

Blogbeitragsbild Vorher Nachher Websitetexte André

Wenn ich meine Kund*innen frage, warum sie ihre Website überarbeiten, ist es meistens einer dieser Gründe: Ihr Angebot hat sich weiterentwickelt, sie wollen eine neue Zielgruppe ansprechen oder haben einen anderen Fokus entwickelt.

Genau so ging es auch André Marks, den ich Anfang des Jahres mit Texten für seine neue Website unterstützen durfte. 

André ist selbstständiger Launch- und Technikmanager und unterstützt seine Kund*innen bei allen technischen Belangen in ihrem Business.

“Fiona, ich brauche bitte einmal alles neu. Ich kann einfach nicht schreiben – für mich gibts nur Einsen und Nullen.” 

Das waren Andrés Worte im Erstgespräch 😅

Nichts leichter als das – ich spiel gerne die Übersetzerin und bringe das Angebot meiner Kund*innen auf den Punkt. 

Im Folgenden nehme ich dich gerne mit und zeige dir anhand von Andrés Texten vor und nach seinem Relaunch, was auch für dich und deine Website-Texte wichtig ist:

Inhalt

Startseite: Start with ‘Bam’ und achte auf die Reihenfolge

Startseiten sind das Foyer der Websites: Hier gibst du Besucher*innen einen Überblick darüber, was sie bei dir erwarten können.

Der Aufmacher – der erste Eindruck zählt

Wenn Besucher*innen zuerst auf deiner Startseite landen, ist der Aufmacher dein wichtigstes Tool: Verstehen sie, wobei du ihnen hilfst, lesen sie weiter – wenn nicht, klicken viele direkt auf zurück zu den Suchergebnissen.

Auf seiner vorherigen Seite empfing André seine Besucher*innen mit diesem Aufmachertext:

Andrés Aufmacher mit Text auf seiner vorherigen Startseite
Aufmacher vorher: Zu früh zu viel

Eine Aufzählung vieler Dinge, die er anbietet – hmm, ist nicht wirklich verständlich. Was macht er denn damit? Und für wen?

Darunter erklärt er es, aber er beginnt mit dem Satz: “Du möchtest dich in deinem Business auf deine Kompetenzen konzentrieren?” An sich völlig richtig, und das möchten sicher ganz viele Menschen. 

An dieser Stelle ist der Satz aber einfach zu früh: Die Besucher*innen wollen hier oben im Aufmacher erst einmal wissen, was sie hier bekommen. 

So sieht der Aufmacher auf Andrés neuer Seite aus:

Andrés Aufmacher mit Texten auf seiner neuen Startseite
Neuer Startseiten-Aufmacher: Bringt Andrés Angebot auf den Punkt

Jaaa, ein Foto, das mich direkt anstrahlt 🙂 Ok, hierfür kann ich nichts (obwohl ich bei meinen Texten immer auch anmerke, an welchen Stellen ich Fotos oder Grafiken empfehle).

Aber für die Texte kann ich was: In der Headline steht kurz und knackig, was André anbietet: Smarte Strategien und reibungslose Technik. Will ich! Du auch?

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Angebote anteasern und Überblick geben

Was auf keiner Startseite fehlen darf: eine Übersicht, die deine konkreten Angebote anteasert. Die Lust macht, mehr zu erfahren.

Deine Besucher*innen wollen auf der Startseite eine Kurztour durch dein Business bekommen – und dazu zählt doch definitiv, was sie bei dir kaufen können.

Auf Andrés alter Seite sah die Angebotsübersicht so aus:

So sah Andrés vorherige Übersicht über seine Angebote aus
Vorher: Was steckt hinter welchem Angebot?

Schön übersichtlich, ja. Aber was steckt hinter “Landingpages, Newsletter, Automationen und Co.”? Was unterscheidet das Angebot von “Kompletter Kurs-Launch” ? Und welches ist dann für mich das Richtige? Das wird hier nicht klar.

Die Buttons sind auch nicht aussagekräftig: Hinter “Mehr” kann sich viel verbergen und es klingt auch ganz einfach langweilig. 

Auf Andrés neuer Startseite kündigt er seine Angebote jetzt zum Beispiel so an:

So zeigt André seine Angebote auf der neuen Startseite
Jetzt: Jedes Angebot wird kurz beschrieben

Aus “Kompletter Kurs-Launch” wurde “Onlinekurs erstellen lassen”: Jetzt wird direkt im Namen ersichtlich, was ich als Kundin bei diesem Angebot bekomme. 

Die einzelnen Angebote bekamen auf der neuen Startseite jeweils einen Beschreibungstext. So bekommen Andrés Besucher*innen einen Überblick und wissen schon grob Bescheid, ob es für sie passt, ohne sich durch alle Angebotsseiten klicken zu müssen.

Aus einem schlichten “Mehr” wurde im Button “Ok, ich will loslegen!”. Klingt schon viel motivierter, oder?

Angebotsseiten: So viele Infos, wie nötig – so wenig Text, wie möglich

Die Angebotsseiten auf der vorherigen Website waren kurz und knackig – um nicht zu sagen: Es fehlten ein paar Infos 😜

Wichtig: Vorteile klar kommunizieren

Auf Andrés vorheriger Seite listete er auf seiner Angebotsseite die einzelnen technischen Dinge auf, bei denen er seine Kund*innen unterstützt. Was definitiv fehlte, waren Emotionen und Relatability (sorry, da gibts einfach kein vergleichbares deutsches Wort):

So beschrieb André vorher die Benefits seiner Angebote
Vorher: Liste der Kund*innenprobleme

“Du willst dein E-Mail-Newsletter-Tool einrichten?” ist halt wenig emotional. Ich verstehe, dass ich gemeint bin, wenn ich gerade mit meinem Newsletter-Tool kämpfe, aber als Kundin fühle ich mich nicht wirklich verstanden. 

Jetzt, auf der neuen Seite, geht er viel genauer auf die eigentlichen Wünsche seiner Interessent*innen ein:  Mit “Du willst die Gewissheit haben, dass du die richtigen Tools nutzt und alles richtig läuft.” trifft er den Nagel auf den Kopf und entlockt sicher das ein oder andere “Jaaa, genau das brauche ich!”:

So listet André die Benefits seiner Angebote auf der neuen Seite auf
Jetzt: Kund*innenvorteile auf den Punkt gebracht

Angebotsüberblick – das Herzstück deiner Angebotsseite

Aber auch beim Herzstück jeder Angebotsseite – der Zusammenfassung aller wichtigen Infos mit Preis und CTA – waren noch nicht alle wichtigen Infos zu lesen:

So sah Andrés Angebotsüberblick vorher aus
Ablauf oder Angebotsüberblick?

Zunächst einmal geht es an dieser Stelle gar nicht wirklich um den Ablauf – hier solltest du deinen Besucher*innen einen Überblick über die Inhalte deines Angebots geben. Am besten so, dass alle wichtigen Details auf einen Blick zu sehen sind.

Hier nennst du unter Umständen deinen Preis und gibst deinen Interessent*innen mit deinem Paket den letzten Push zu kaufen. 

Dafür solltest du unbedingt genau schreiben, um welche Art von Angebot es sich handelt (z.B. 1:1-Termin, Gruppencoaching, PDF…), wie lange es dauert, wo es stattfindet und welche Vorteile deine Kund*innen von deinem Angebot haben. 

Den Ablauf zu beschreiben ist auch wichtig, liste ihn aber  lieber in einem weiteren Abschnitt auf.

Auf Andrés neuer Angebotsseite haben wir den Angebotsüberblick so gelöst:

So sieht der Angebotsüberblick auf Andrés neuer Seite aus
Angebotsüberblick nachher: Auf einen Blick verständlich

Die Überschrift “Von “Ich kann das nicht” zu “Ist ja gar nicht so schlimm” in einer Stunde” fasst nochmal den Schmerz und den Wunsch seiner Kund*innen zusammen. 

In der Aufzählung steht ganz genau, worum es sich handelt, was die Kund*innen bekommen und welche Möglichkeiten sie haben.

Der genaue Ablauf des 1:1 Coachings wird dann weiter unten in einem eigenen Abschnitt auf der Seite erklärt.

Über mich-Seite: Alles dreht sich um die Verbindung zwischen dir und deinen Kund*innen

Die Über mich-Seite ist auf den meisten Websites eine der meistgeklickten! Deine Besucher*innen wollen wissen, wer du bist und was dich dazu bringt, dein Angebot anzubieten.

Herzliche Headline, die nicht überrumpelt

Auf seiner alten Über mich-Seite fiel André in seiner Headline mit der Tür direkt ins Haus:

Andrés Headline auf seiner vorherigen Über mich-Seite
Headline vorher: Mit der Tür ins Haus

Ich mag ja gerne provokante Headlines – aber die würde ich mir lieber für den Blog aufsparen, wo nicht so viel schiefgehen kann. Auf deiner Über mich-Seite willst du nicht, dass deine Leser*innen Angst kriegen, sondern eher das Gegenteil. Sie klicken darauf, um mehr über dich, die Person hinter dem Angebot, zu erfahren.

Die neue Headline ist konkret, aber überrumpelt niemanden:

Andrés Headline auf seiner neuen Über mich-Seite
Neue Headline: Herzlicher und konkreter

Ich mag es, auf Über mich-Seiten mit „Hi, ich bin…“ zu starten – für mich ist die Über mich-Seite die einzige Seite, die so eine Floskel verträgt.

Aber – ja es gibt ein großes Aber – der Satz darf nach dem Namen nicht aufhören, sondern muss mit konkreten Infos weitergehen. 

Wie hier im Beispiel setze ich da gerne auch auf Beschreibungen, die nicht so ganz gängig sind, oder kanntest du das Wort “Projekt-Anschieber” schon vorher? Trotzdem ist es sofort verständlich und zaubert den Leser*innen direkt ein motivierendes Bild vor Augen.

Geschichte erzählen und Verbindung schaffen

Dass auf Über mich-Seiten kein Lebenslauf gehört, wissen die meisten schon. Auch André hatte auf seiner vorherigen Seite schon einige echt gute Sachen über sich geschrieben – aber der wichtigste Punkt fehlte: Die Verbindung zu seinen Website-Besucher*innen. 

Denn auch, wenn sie an der Stelle mehr über dich erfahren wollen, sind sie weiterhin auf der Suche nach jemandem, der oder die ihnen helfen kann. Sie wollen wissen, ob das passen könnte mit dieser Person. Und daher sollte es auch hier zentral um sie gehen – deine Kund*innen:

Andrés Texte auf seiner Über mich-Seite vorher
Einstieg vorher: André erzählt von sich

Tipp: Falls du dir nicht sicher bist, ob deine Texte sich schon rund um deine Kund*innen drehen, oder doch eher noch um dich: Geh auf deine Website und drücke die Tastenkombination Command und F, gib “ich” ein und schau, wieviele Treffer du findest. 

Dann such nach dem Wort “Du” oder “Sie” – je nachdem, wie du deine Leser*innen ansprichst. Welches Wort wird mehr verwendet? Wenn “ich” überwiegt, weißt du, was zu tun ist. 😜

Aber zurück zu Andrés Über mich-Seite und seinem neuen Einstieg:

Andrés Einstieg in seine neue Über mich_Seite
Einstieg jetzt: André spricht zuerst seine Kund*innen an

In der Überschrift fasst er zusammen und zieht mit Worten voller Power in den Text hinein: “Traum”, “erfolgreich”, “Technik-Stress” – macht Lust auf sein Angebot! 

Dann spricht er zuerst seine Interessent*innen direkt an und gibt ihnen zu verstehen: “Ich weiß, wie es dir geht!” 

Im letzten Absatz dann die Überleitung zu ihm – die Verbindung! Sparringspartner: da denkt man direkt an “wir schaffen das gemeinsam”. Und am Ende Technik-Profi: “Ich bin Experte.”

Aber natürlich dürfen auch Andrés Geschichte und sein Weg zum Launch- und Technikmanager nicht zu kurz kommen, denn auch die interessiert seine Website-Besucher*innen:

Andrés Geschichte auf seiner neuen Über mich-Seite
Geschichte erzählen und Verbindung schaffen

 

Beim Schreiben der Geschichte meiner Kund*innen lege ich immer Wert auf die verbindenden Elemente zu ihren Leser*innen. Eine Aneinanderreihung von Stationen wird auch in Textform langweilig zu lesen, wenn sie nicht regelmäßig abgeholt und mit einbezogen werden.  Ein “Vielleicht fragst du dich jetzt” zieht z.B. die Leser*innen wieder in den Text rein.

Damit der Werdegang verständlich bleibt, ist die chronologische Reihenfolge gar nicht das Wichtigste. Das Wichtigste ist für mich, dass du deinen Leser*innen erklärst, warum dein Werdegang so ist, wie er ist. Welche Zusammenhänge gibt es? Wie läuft vielleicht alles, was du bisher gemacht hast, in deiner jetzigen Tätigkeit zusammen? Das ist es, was die Leute lesen wollen.

Fazit: Das sagt André jetzt

„Für mich war wichtig, dass ich ein Design und Texte habe, die für mich stehen und für die ich stehe! Das hab ich jetzt und das Feeling ist damit einfach ein „erwachseneres“. 😃

Ich würde meine Texte auf jeden Fall immer immer wieder an dich abgeben. Der ganze Prozess und das Ergebnis sind super und haben total Spaß gemacht. Man lernt nochmal so viel über sich und seine eigenen Produkte.“

Wie gefällt dir Andrés Seite

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