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Warum kurze Texte nicht besser sind

Warum keiner deine Website-Texte liest

– und warum keiner deine ganze Website liest

Psst, ich verrate dir mal was: Niemand liest auf deiner Website jedes Wort. Ok, vielleicht gibt es mal eine Ausnahme. Aber im Normalfall lesen deine Besucher*innen nur das, was sie besonders interessiert – und keinen Satz mehr. 

Waas? Ich hör dich schon schreien. Warum solltest du dir so viel Mühe mit deinen Website-Texten machen, wenn sie hinterher keiner liest? Und warum schreibe gerade ich darüber einen Blogartikel – spricht das nicht gegen mein eigenes Angebot als Texterin?

Warum lange Texte auf Websites besser sind als kurze

Nun ja, du sitzt hier gerade und liest diesen Blogartikel; dass also nichts gelesen wird, stimmt natürlich nicht. Das hab ich aber auch nicht behauptet: Ich meinte, dass NICHT JEDES WORT auf deiner Website gelesen wird. Und ich sag dir auch, wieso.

Sei dir über die verschiedenen Lesertypen bewusst

So wie wir nicht alle gerne Bananen essen, haben Menschen auch unterschiedliche Lesegewohnheiten. Die einen überfliegen Texte eher und hüpfen dabei von Überschrift zu Überschrift und lesen vielleicht zwischendurch noch die Beschriftung eines bunt hervorgehobenen Buttons. 

Wieder andere lesen tatsächlich von links oben bis rechts unten einmal alles durch (das sind aber die wenigsten von uns). 

„Menschen lesen unterschiedlich, manche überfliegen, andere lesen von oben bis unten alles durch.“

Die meisten von uns bewegen sich irgendwo zwischen den beiden Polen – überfliegen die Überschriften und lesen hier und da auch einen ganzen Text. Wenn eine Seite sie besonders interessiert, lesen sie hier auch mal alles einmal durch.

Hm, fragst du dich, dann sollten die Texte auf meiner Homepage vielleicht einfach kürzer sein? Da muss ich dir leider direkt widersprechen – kurze Texte helfen dir auf deiner Webseite nicht unbedingt dabei, deine Besucher*innen zu überzeugen. Im Gegenteil: Die Texte dürfen gerne lang sein. Du erfährst auch gleich, warum.

Deine Website als Antwort auf alle Fragen

Deine Website ist dazu da, Interessierten zu zeigen, wie du ihnen mit deinem Angebot helfen kannst. Hobbynäherin Lara kommt auf deine Seite, weil sie nach einem schönen Schnitt für ein Sommerkleid sucht, das sie sich nähen möchte. Oder Sabine, die hat keine Lust mehr auf ständige Fehlkäufe und interessiert sich für dein Angebot als Personal Shopper. Beide kommen auf deine Website, um sich zu informieren und gegebenenfalls etwas zu kaufen. Sie erwarten, hier alle Informationen zu finden, um sich für dein Angebot entscheiden zu können. 

Lara möchte vielleicht sehen, welche Schnitte du im Angebot hast. Sie fragt sich, was deine Schnitte kosten und ob sie sie in Papierform oder als PDF kaufen kann. Sie interessiert sich dafür, welche Stoffe für das jeweilige Schnittmuster geeignet sind und welche Größen in deinen Schnitten enthalten sind. 

Sabine will wissen, wie die Zusammenarbeit mit dir abläuft: Kaufst du für sie online oder trefft ihr euch in der Stadt? Bietest du schon vor dem Einkaufen eine Stilberatung an? Hast du vielleicht sogar ein Angebot, bei dem du ihren Kleiderschrank durchgehst und sie darauf aufbauend zu neuer Kleidung berätst, die auch zu ihren vorhanden Outfits passt? 

Fragen über Fragen – und die haben deine potenziellen Kund*innen, egal, was du anbietest. Ehrenwort. 

Wichtig ist, dass du die Fragen vorhersiehst (oder noch besser: aus Erfahrung die Fragen deiner Zielgruppe schon kennst) und sie in den Texten auf deiner Website beantwortest. Wenn deine Texte dadurch lang werden, ist das so. Kürze deine Texte auf keinen Fall, nur weil du denkst, es liest keiner. Dein Fokus sollte erst einmal darauf liegen, möglichst alle wichtigen Informationen auf deiner Seite unterzubringen. 

Wiederhole wichtige Informationen – immer wieder

Sorry, aber hier kommt der nächste Downer: Die wenigsten Interessierten lesen alle deine Unterseiten. Und selbst wenn sie das täten, hätten sie die meisten Informationen mit dem Klick auf die nächste Seite bereits wieder vergessen.

Um bei meinen Beispielen zu bleiben: Sabine sieht sich vermutlich deine Startseite an und hüpft dann rüber zu deiner Angebotsseite als Personal Shopper. Vielleicht folgt sie deinem Vorschlag zu einem Blogartikel und bleibt dort hängen. Aber ziemlich sicher geht sie nicht von Unterseite zu Unterseite und liest, was du alles noch geschrieben hast. Außer deine Texte sind super unterhaltsam und sie kann gar nicht genug von dir bekommen – dann hast du den Jackpot geknackt 😉 

Wie du deine Website-Texte gliederst und schreibst, damit sie wirklich gelesen werden

Auch über diese Information musst du nicht traurig sein, du musst sie nur zu nutzen wissen. Deshalb: Wiederhole alles, was dir wichtig ist. An jeder Stelle und auf jeder Unterseite, auf der die Information für deine Leser*innen relevant sein könnte. 

Wenn in deinem Shopping-Paket ein Kleiderschrank-Check und eine Stilberatung enthalten ist – sag es auf jeder Seite. Wiederhole es an mehreren Stellen auf einer Seite: Du kannst es im Einleitungstext schreiben, als Stichpunkt in der Aufzählung deiner Angebotsinhalte und in deinen FAQs. Du nervst deine Leser*innen damit nicht – du hilfst ihnen, dein Angebot besser zu verstehen. Und genau dafür sind sie ja überhaupt erst auf deine Seite gekommen.

Fasse deine Informationen in FAQs zusammen

Apropos FAQ: Ich empfehle dir in jedem Fall, ein FAQ auf deine Angebotsseite zu packen. Auch wenn du denkst, es gäbe zu deinem Angebot keine Fragen oder du hättest sie alle bereits beantwortet. Ein FAQ ist eine willkommene Zusammenfassung für deine Website-Besucher*innen. 

Hier sind wir wieder bei den Lesertypen: Viele haben keine Lust auf Fließtext und gehen direkt zu den FAQs, um sich nur die für sie wichtigen Informationen herauszupicken. Pack also alles in die FAQs, was irgendwie relevant sein könnte: Preis, Ort, Dauer, Zahlungsmöglichkeiten, Ablauf der Buchung und ob du die alten Klamotten auch gleich für sie entsorgst 🙂

Besonders übersichtlich finde ich die Akkordeon-Menüs für FAQs, wie hier im Bild:

 Accordeon-FAQ auf meiner Seite zum Website-Check

Gliedere deine Texte

Hier kommen wir auch schon zum Knackpunkt der ganzen Kurze-Texte-Geschichte: Es kommt darauf an, wie du die Texte präsentierst. Wir kennen das beide noch aus der Schule, zwei DIN A4-Seiten Text ohne Unterbrechung wirken erst einmal wie eine Buchstabenwand. Keiner hat Lust, sich da durchzukämpfen, wenn er nicht wirklich muss.

Auf deiner Website muss niemand – deine Besucher*innen sind freiwillig da (hoffe ich zumindest) und du willst es ihnen so leicht wie möglich machen, dein Angebot zu verstehen und gegebenenfalls zu buchen. 

Das bedeutet auch, dass du deine Texte so aufbereiten musst, dass sie gelesen werden. Dann ist es auch egal, wie lang die Texte sind. Und hier schlage ich wieder den Bogen zu den Lesetypen: Strukturiere deine Texte so, dass sie von allen Lesetypen gelesen werden können. Jede soll die wichtigsten Informationen mitnehmen, egal, ob sie deine Texte nur überfliegt oder alles durchliest. 

Dafür musst du deine Seite vor allem übersichtlich machen und es ermöglichen, dass das Auge deiner Leser*innen von Abschnitt zu Abschnitt springt, ohne sich groß anzustrengen. Abschließend daher meine Top-Tipps für übersichtliche Texte.

3 Tipps für gut gegliederte Texte

  1. Nutze Überschriften und Unterüberschriften: Das A und O für eine gute Gliederung sind deine Überschriften. Sei hier nicht zu kreativ – die Überschrift soll deinen Leser*innen bereits sagen, worum es im darunter folgenden Text geht. Damit auch die, die nur die Überschriften lesen, nachher grob Bescheid wissen. 
  2. Verwende Bulletpoints: Informationen werden in Aufzählungen oder Bulletpoints einzeln wahrgenommen und damit besser verdeutlicht. Wann immer es geht, kannst du es deinen Leser*innen damit einfacher machen, alles zu erfassen.
  3. Setze grafische Unterbrechungen ein: Das klingt vage, i know. Ich meine damit Bilder, farblich abgesetzte Kästen, Zitate in einer schönen Schrift oder einfach weiße Flächen. Das Auge braucht zwischendurch mal ne Verschnaufpause und was neues.
  4. Nutze Buttons (Call-to-Actions): Auch Buttons können auf einer Webseite für Gliederung sorgen. Du sollst natürlich nicht sinnlos irgendwohin verlinken. Aber wenn du etwas ansprichst, was du auf einer anderen Seite ausführlicher beschreibst – setze einen Link. Und zwar unter den Text, der dorthin führt. Also wenn du auf deiner Startseite einen Absatz über dich geschrieben hast, verlinke darunter auf deine Über mich-Seite, zum Beispiel mit dem Hinweis „Mehr über mich erfahren“. 

Wenn du all das beachtest, machst du es deinen Website-Besucher*innen schon viel einfacher, dein Angebot zu verstehen. Sie finden die Antworten auf ihre Fragen und fühlen sich informiert – und trauen sich so eher, auf Kaufen zu klicken oder das Erstgespräch mit dir zu buchen. Probier es aus 🙂

Kanntest du die Tricks schon oder war etwas Neues für dich dabei? Hast du noch mehr Ideen, wie man lange Texte auf einer Website besser strukturiert? Ich freue mich über Anregungen in den Kommentaren.

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3 TIPPS für authentische Texte

Wie du überzeugend & sympathisch für dich und dein Unternehmen schreibst

Vielleicht kennst du das: Du willst drauflos schreiben, aber deine Sätze gefallen dir nicht. Du wolltest klingen wie Juli Zeh, aber heraus kam eher etwas von Karl-Heinz Müller? Du kennst die Regeln für gute Texte, achtest auf aktive Sätze, vermeidest Füllwörter und baust deine Texte logisch auf. Aber irgendwie fehlt das gewisse Etwas?

Dieses gewisse Etwas verleiht deinen Texten Persönlichkeit und löst bei deinen Leser*innen etwas aus – deine Schreibstimme. Die Schreibstimme macht Texte unverkennbar und im besten Fall so typisch für die Person, die sie geschrieben hat. Sie polarisiert, weil sie Witz und Weltanschauung vermittelt.

Wie du überzeugende und sympathische Website-Texte schreibst

Deine Schreibstimme macht dich authentisch und nahbar

Du willst mit deinen Texten eine Beziehung zu deinen Kund*innen aufbauen. In Erinnerung bleiben und ihr Vertrauen gewinnen. Du ziehst mit deinen Texten deine Zielgruppe an, und im Umkehrschluss finden deine Traumkund*innen dich aufgrund deiner Schreibstimme und deiner Persönlichkeit.

Für alle persönlichen Blogs oder Personenmarken ist es daher wichtig, dass du mit DEINER Stimme schreibst. Deine Texte müssen nach dir klingen – authentisch und menschlich. Deine Leser*innen wollen DICH kennenlernen und je mehr Gelegenheit sie dazu haben, desto mehr vertrauen sie dir.

Dann ist es auch egal, ob schon hunderte Male über dein Thema geschrieben wurde (ist das nicht meistens so?). Wir geben unseren Senf dazu: aus unserer Position, mit unseren Sichtweisen und Werten. Und das macht den Text für deine Zielgruppe lesenswert.

Wer möchtest du sein?

Es klingt vielleicht so, als hätte jede*r von uns eine bestimmte, festgelegte Schreibstimme. Das stimmt so aber nicht: Wir haben unsere Persönlichkeit und Werte, können aber sehr wohl beeinflussen, was davon wir in unserer Schreibstimme vereinen.

Wenn wir noch einen Schritt weiter gehen wollen, legen wir uns eine Markenstimme zu.
Du kennst das Prinzip einer Markenstimme sicher schon von großen Marken. „Entdecke, wie verlockend Ordnung sein kann.“ Das ist doch unverkennbar Ikea, oder?

Ikea ist eines meiner liebsten Beispiele für eine konsistente Markenstimme oder auch Corporate Language. In jedem Text spiegeln sich die Werte wider und selbst eine Serviceemail klingt nach „typisch Ikea“.

Auch für Einzelunternehmer*innen und Personenmarken ist das wichtig. Im besten Fall zeigst du mit deiner Markenstimme den Teil von dir, der deine Zielgruppe anspricht. Deshalb sollten hier unbedingt deine Werte und deine Vision einfließen. Das macht deine Schreibstimme nicht weniger authentisch – du wählst nur aus, welchen Teil von dir du preisgeben möchtest.

Aber wie macht man das nun? Wie findest du deine Schreib- oder Markenstimme?

Tipp 1: Kante zeigen

Persönlichkeit zeigen geht nur, indem man sich festlegt. Eine Meinung vertritt, einen bestimmten Humor verwendet. Damit kann man anecken, denn nicht jeder denkt so wie du. Das ist es aber, was dich für andere wiederum so sympathisch und für deine Zielgruppe so anziehend macht.

Genau dieses sich offenbaren macht es für viele von uns zu einer Herausforderung. Ich glaube es ist weniger schwierig, die Schreibstimme zu finden, als sich dann mit ihr nach Draußen zu trauen. Die Schreibstimme erfordert Mut – du musst dich trauen, dich zu zeigen!

Als Unternehmen – egal ob als Einzelunternehmer*in oder als große AG – kann man es nicht allen recht machen. Und das wollen wir ja auch gar nicht, oder? Wir wollen unserer Zielgruppe gefallen, denn sie sollen mit uns eine Beziehung eingehen.

Im Prinzip gehört deine Schreibstimme also zu deiner Positionierung. Bei deinem ganzen Geschäftsmodell musst du dir vorher klar werden, an wen du verkaufen möchtest und wer dir egal ist. Es kann nicht jeder zu deiner Zielgruppe gehören, sonst fühlt sich nachher überhaupt niemand von dir angesprochen. Und damit kommen wir schon zu Punkt 2.

Tipp 2: Lege deine (Marken-)Identität fest

Je nachdem, wie du schreibst, sprichst du ein anderes Publikum an. Überlege dir also, wen du ansprechen möchtest. Wer ist deine Zielgruppe? Ist sie jung oder alt, will sie gesiezt oder geduzt werden? Mögen sie schwarzen Humor oder stehen sie auf Mario Barth?

Bist du schon länger am Markt, kannst du deine Zielgruppe mithilfe der Insight-Tools in den sozialen Netzwerken analysieren. Aber schau dir auch die Fragen an, die deine Interessent*innen stellen, die Kommentare unter deinen Blogartikeln und das Feedback von begeisterten Käufer*innen.

Wenn du gerade startest, kannst du beispielsweise mit Interviews deine Zielgruppe kennenlernen. Versuche herauszufinden, was sie von dir und deiner Marke erwarten und wie sie so ganz generell ticken.

Und jetzt denke an dich und dein Unternehmen. Welche Werte möchtest du vermitteln? Wie soll dein Unternehmen wahrgenommen werden? Willst du lustig sein? Intellektuell oder autoritär? Welche Stimmung sollen deine Texte vermitteln?

Siehst du dich eher als Freundin, die den Leser*innen erzählt, woher sie ihren Mut nimmt? Oder als erfahrener Lehrer, der den Leser*innen verständnisvoll Dinge erklärt? Oder vielleicht als Rebellin, die weiß, von ihren Ideen zu überzeugen und alles zuerst aus einer ausgefallenen Perspektive betrachtet?

3 Tipps für authentische Texte

Tipp 3: Schreibe, wie du sprichst

Jetzt geht es zum praktischen Teil, dem Schreiben. Und der einfachste Tipp, wie deine Texte authentisch und nach dir klingen, ist so zu schreiben wie du sprichst.

Stell dir vor, deine Lieblingskundin sitzt vor dir und du erzählst ihr das, was du schreiben willst. So kommst du gar nicht erst in die Verlegenheit, abgehoben zu klingen und hochtrabende Wörter zu verwenden.

Lass deine Gefühle raus: Reg dich auf, wenn du dich zum Beispiel in einem Blogartikel über etwas empörst. Freu dich wirklich, wenn du dich per Email für die gute Zusammenarbeit bedankst oder in einem Instagram-Post von einem Erfolg erzählst.

Hier hast du einen klaren Vorteil, wenn deine Markenstimme viel von dir enthält. Als Einzelunternehmer*in sollte das auch so sein, du hast sie schließlich selbst entwickelt.

Bei großen Unternehmen ist das natürlich schwieriger, aber hier sind auch meistens Texter*innen am Werk, die geübt darin sind, in einer anderen Markenstimme zu schreiben.

Übung macht den Meister

Das alles klingt zuerst wahrscheinlich kompliziert und verkopft. Wer kann während dem Schreiben schon an so viele Dinge denken?

Wie bei so Vielem ist es aber auch hier einfach Übungssache. Du wirst nicht einen Text schreiben und schon deine Schreibstimme gefunden haben. Der Trick ist, sich regelmäßig wieder darauf zu berufen. Wie wolltest du nochmal rüberkommen? Passt das auch für diesen Text noch? Dann kannst du etwas ändern.

Langfristig wirst du so immer sicherer in dem, was und wie du schreibst. Und deine Texte werden immer einzigartiger und typischer für dich und deine Marke.

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Webtexte schreiben lassen – wie eine Zusammenarbeit mit mir abläuft

Website-Texte von mir schreiben lassen

„Texte schreiben? Kann ich selber. Da gehört ja jetzt nicht soo viel dazu, oder? Was, es gibt professionelle Texter*innen, die sich nur auf das Schreiben von Websitetexten spezialisiert haben? Man kann auch aus jeder Mücke einen Elefanten machen. „

Ja, kann man! Und das hat ganz schöne Vorteile, im Falle deiner Websitetexte. Es macht nämlich einen großen Unterschied, ob die Texte auf deiner Website einfach irgendwie runtergetippt wurden, oder ob jemand sich wirklich Gedanken dazu gemacht hat.

Wenn Kund*innen mich buchen, um ihre Webtexte von mir schreiben zu lassen, beginnt ein ganzer Prozess, um qualitativ hochwertige Texte zu liefern. Texte, mit denen meine Kund*in sich optimal dargestellt fühlt, die Interessierte anspricht und sie zu einer Handlung veranlasst. Buchen, Newsletter abonnieren, Erstgespräch – jede gute Seite hat ein konkretes Ziel; etwas, das Besucher hier tun sollen. Und das muss vorher feststehen, damit alle deine Texte darauf hinarbeiten.

Lass deine Webtexte von mir schreiben

Nehmen wir also an, du buchst mich, um deine Website betexten zu lassen. Wie läuft unsere Zusammenarbeit jetzt ab?

1. Erstgespräch

Mit allen neuen Kund*innen führe ich gerne vorab ein kostenloses Erstgespräch. In 15 Minuten lernen wir uns kennen und unterhalten uns darüber, wobei du Unterstützung benötigst und was du dir für das Ergebnis wünschst. Ich stelle dir mein Angebot vor und wir klären alle offenen Fragen, die für dich bestehen. Wir gleichen unsere Terminkalender ab und schauen, ob ich einen freien Termin für dich habe, damit dein Projekt für dich rechtzeitig fertig wird.

Wenn für uns beide nichts im Wege steht, kann es losgehen. Du kannst direkt im Erstgespräch buchen oder dir eine Bedenkzeit nehmen und dich dann bei mir melden, wenn du bereit bist.

2. Briefing-Fragebogen

Erst einmal bist du dran. Ich muss ja wissen, welche Inhalte deine Texte transportieren sollen. Deshalb ist für mich als Texterin das Briefing das A und O.

Meiner Erfahrung nach ist es schwierig, Kund*innen zu sagen, sie sollen einfach ein Briefing schreiben. Deshalb hab ich den Spieß umgedreht und einen Briefing-Fragebogen entwickelt. So ist es viel einfacher für dich als Kund*in, dir die richtigen Fragen zu stellen – und ich erhalte auch wirklich alle Informationen, die für mich wichtig sind.

Im Briefing-Fragebogen frage ich alles rund um die folgenden Themen ab:

  • dein Produkt oder deine Dienstleistung
  • deine Zielgruppe
  • dein Alleinstellungsmerkmal
  • das Ziel deiner Website (oder auch verschiedener Unterseiten)
  • deine Unternehmenswerte
  • Tonalität/ Stil

Der Briefing-Fragebogen ist die Grundlage für unsere Zusammenarbeit. Alles, was darin fehlt, kann nachher auch nicht im Text stehen. Deshalb ist es wichtig, dass du dir Zeit dafür nimmst und ihn unter Umständen auch noch ein paar Tage liegen lässt, bevor du ihn abschickst. Ich weiß, dass einem nach dem Ausfüllen oft nochmal wichtige Dinge einfallen, die man zuerst vergessen hatte ?

3. Briefing-Gespräch

Gerade weil das Briefing so wichtig ist, führe ich auch immer noch ein Gespräch mit dir, nachdem ich den Fragebogen erhalten habe.

Beim Durchgehen der Antworten kommen meistens noch weitere Fragen auf. In einem Video-Call kann ich nochmal genauer nachfragen, wenn ich hinter einer Aussage eine interessante Geschichte vermute. Und schon allein deine Wortwahl beim Beschreiben deines Angebots hilft mir, dass deine Texte hinterher nach dir klingen.

Kurz: Ich muss es fühlen!  ? Damit die fertigen Texte nicht nur dein Angebot auf den Punkt bringen, sondern auch Persönlichkeit beweisen und Vertrauen aufbauen.

4. Keywordrecherche

Es ist natürlich super wichtig, dass deine Website später auch gefunden wird. Dafür muss sie für die richtigen Suchbegriffe, die Keywords, optimiert sein.

Für mich gehört die Keywordrecherche immer mit ins Angebot. Es ist toll, wenn du mir im Briefing bereits sagen kannst, wofür du gefunden werden möchtest. Ich gehe dann nochmal hin und schaue, nach welchen anderen Begriffen häufig gesucht wird. Mit dem richtigen Tool sehe ich dann, ob es für dich beispielsweise zusammen mit weiteren Begriffen mehr Sinn macht, gefunden zu werden.

Webtexte schreiben lassen

5. Wettbewerbsanalyse

Hierfür verwende ich keine Tools. Vielmehr versuche ich, mich in deine Zielgruppe zu versetzen und suche, wonach sie suchen würden. Ich schaue gezielt nach Seiten, die ein ähnliches Angebot zu deiner haben.

Es geht natürlich nicht darum, abzuschreiben! Aber ich kann analysieren, wie andere dieselbe Zielgruppe ansprechen und ihr Angebot nach außen präsentieren, um daraus Schlüsse für deine Seite zu ziehen.

Vielleicht fällt mir etwas auf, was bei deinen Wettbewerbern fehlt, was du für dich nutzen kannst. Oder ich sehe, dass dein Alleinstellungsmerkmal unabdingbar ist, um dich von der Masse abzuheben und kann es in deinen Texten mehr in den Mittelpunkt rücken.

6. Korrekturbesprechung

Sobald ich mit deinen Texten fertig bin, schicke ich sie dir zu. Normalerweise legen wir schon vor Projektstart gemeinsam fest, bis wann du die Texte benötigst und ich sie liefern kann.

Du liest sie dir durch und wir vereinbaren einen Termin für einen Feedback-Call. Auch der findet wieder über Zoom statt. Natürlich wäre es auch möglich, dass du die Texte beispielsweise mit Kommentaren versiehst. Mir ist ein Video-Call jedoch viel lieber, um Missverständnisse zu vermeiden und hinterher ganz sicher zu sein, dass deine Texte so sind, wie du sie dir gewünscht hast.

Hast du Lust bekommen, mit mir zusammenzuarbeiten?

Willst du mir deine Texte anvertrauen?

Egal ob du schon eine Website hast und sie überarbeitest, oder ob du ganz neu startest – ich helfe dir gerne beim Schreiben der für dich optimalen Texte.

Zur Zeit bin ich allerdings in Babypause. Falls du nächstes Jahr Unterstützung bei deinen Texten brauchst, schreib dich auf meine Warteliste!
Ich melde mich, sobald ich wieder verfügbar bin bei dir, versprochen! 🙂

Warum es sich lohnt, deine Texte von einem Profi schreiben zu lassen

Lass deine Webtexte schreiben

Sich selbstständig zu machen und ein Unternehmen zu führen ist erstmal kein billiges Angehen. Wir kennen das alle: Versicherungen, Material, Miete. Der Steuerberater, die Büroeinrichtung und eventuell Angestellte.

Sogar wenn du „nur“ am Laptop von zuhause arbeitest, benötigst du Programme, die dir deine Arbeit erleichtern und einen guten Schreibtischstuhl, damit dein Rücken nicht vor deinem Kopf schlappmacht.

Da kenne ich das nur zu gut, dass man sich vor den Kosten für andere Dienstleister scheut. Ob Webdesigner, Steuerberaterin, professionelle Fotografin – oder eben einen Texter. 

Warum es sich lohnt, deine Texte von einem Profi schreiben zu lassen

Allesamt wollen natürlich auch von ihrem Gehalt leben können und kosten, je nach Qualität, nicht nur ein Appel und ein Ei. Um die Kostenfrage soll es hier gar nicht gehen – wohl aber darum, ob es sich lohnt, in eine professionelle Texterin zu investieren und seinen Content schreiben zu lassen.

Du sparst wertvolle Zeit

Was viel zu oft unterschätzt wird ist, wieviel Arbeit all diese Dienstleister uns abnehmen und vor allem, wie viel Zeit wir uns dadurch sparen. 

Beim Texten ist das genauso: Wenn du nicht geübt bist und du nicht sowieso ständig zielgruppengerechte Texte schreibst, brauchst du vermutlich viel Zeit, um beispielsweise einen Blogartikel zu schreiben. Du kämpfst dich stundenlang durch, um das Resultat unter Umständen doch wieder zu verwerfen, weil es nicht rund klingt.

Deine Expertise liegt einfach woanders und das ist ja auch völlig in Ordnung. Deshalb ist es aber auch effizienter, wenn du deine Arbeitszeit mit dem ausfüllst, was du kannst und womit du dein Geld verdienst. 

Deine Expertise liegt einfach woanders und das ist ja auch völlig in Ordnung.

Ein Profi schreibt dir den Text in weniger Zeit und ist mit seinem Kopf voll dabei – weil das sein Job ist. So bekommst du rundere Texte mit ausgefeilten Formulierungen. Und das auch noch in weniger Zeit, als du selbst dafür benötigt hättest.

Du gewinnst neue Ideen

Im besten Fall arbeitest du nicht mit einer Texterin, die dir einfach nur den Text runtertippt, sondern auch fürs Mitdenken bezahlt wird. Egal, ob es um deine Website, eine neue Sales Page oder einen Blogartikel geht – ein Profi wird dir mit Tipps und Ideen weiterhelfen. Das ist unsere Expertise und das wollen wir weitergeben. 

Ein guter Websitetexter weiß zum Beispiel genau, welche Informationen er von dir benötigt, um passende und zielsichere Texte zu schreiben. Du sparst dir viele Gedanken, indem du dein Vertrauen hier in einen guten Dienstleister setzt. Und kommst vermutlich auf neue Ideen, an die du vorher noch gar nicht gedacht hattest. 

Ich schicke meinen Kundinnen zum Beispiel immer vorab einen detaillierten Fragebogen. Mit dein Fragen gehe ich auf deine Positionierung, deinen USP, dein Angebot und dich ein. Viele Kunden meinten im Nachhinein, dass schon allein dieser Fragebogen dabei half, anders über ihr Angebot nachzudenken.

Vermutlich kommst du auf neue Ideen, an die du vorher noch gar nicht gedacht hattest.

Auch eine aufs Bloggen spezialisierte Texterin kann dir enorm helfen. Ein einzelner guter Blogartikel nutzt dir nichts. Du brauchst immer wieder guten und hilfreichen Content, um gefunden zu werden und dein Expertentum zu untermauern. Dieser Content muss ja auch von jemandem geplant und die Themen gefunden werden. Ein langfristiger Dienstleister unterstützt dich auch bei der Ideenfindung und nimmt mit der Zeit wahr, wie die Blogartikel bei der Zielgruppe ankommen. Das widerum hilft bei der weiteren Contentplanung. Du wirst sehen, mit der Zeit wird dein Content immer hilfreicher und deine Planung einfacher.

Deine Texte werden gefunden

Ein Texter, der auf das Schreiben für online spezialisiert ist, kennt sich meistens auch mit allem aus, was drumherum wichtig ist. In erster Linie ist das für dich vielleicht die gute alte Suchmaschinenoptimierung.

Meine Angebote als Webtexterin beinhalten beispielsweise immer eine Keywordrecherche, die richtige Strukturierung des Textes mit korrekt formatierten Überschriften und die SEO-Metadaten. Bei den SEO-Metadaten ist es wichtig, einen kurzen, prägnanten Text zu schreiben, der deinen Kundinnen in den Suchergebnissen direkt sagt, was sie auf deiner Seite erwartet. 

Gute SEO macht, dass deine Texte besser gefunden werden. Und das nicht nur kurzfristig, sondern langfristig.

Diese Details helfen dir dabei, in den Suchmaschinen weiter oben zu ranken und von deiner Zielgruppe besser gefunden zu werden. Und das nicht nur kurzfristig, sondern langfristig. Die SEO-Hintergedanken sind daher wichtig für dein erfolgreiches Content Marketing und die Texte haben für dich und dein Unternehmen einen enormen Wert.

Du bekommst mehr als nur einen Text

Viele Texterinnen haben bereits Erfahrung mit WordPress oder einem anderen CMS und können die Texte bei Bedarf auch für dich einpflegen. Auch das ist eine Menge Arbeit, es reicht ja nicht, den Text einfach per Copy & Paste in ein Textfeld zu hauen. 

Die richtige Formatierung, Absätze an den richtigen Stellen und das Einpflegen von Bildern sind wichtig, damit deine Leser nachher einen ansprechenden Text konsumieren. 

Schließlich musst du bei allen Webtexten deine Leser bedenken. Und die lesen deinen Content nicht unbedingt einmal von vorne bis hinten durch. Inhaltlich aufschlussreiche Überschriften halten sie bei Laune. Absätze sorgen dafür, dass dein Text in gut verdauliche Häppchen heruntergebrochen wird. Und Aufzählungen geben dem Auge eine Pause und strukturieren Informationen für deine Leser.

Das Einpflegen der Texte ist viel mehr, als sie per Copy & Paste in ein Textfeld zu hauen.

Beachte, dass das Einpflegen der Texte mehr Kenntnisse erfordert, als nur Texten zu können. Die Texterin muss sich bereits mit dem CMS auseinandergesetzt haben und wissen, wie Formatierungen und das Darstellen von Bildern und Grafiken funktionieren. Durch den Mehraufwand und das erforderliche Know-How können deine Texte dadurch teurer werden. Dir wird aber zusätzliche Arbeit abgenommen, was deinen Prioritäten zugute kommt.

Du erhältst einen Blick von Außen

Viele Unternehmen haben beim Vergeben von Texten an externe Dienstleister Bedenken, dass sie oder ihr Produkt nicht richtig verstanden werden. Du denkst vielleicht, dass nur du deine Software wirklich verstehst, weil du in allen Phasen der Entwicklung involviert warst? Oder dass nur du dich selbst beschreiben kannst? Dass es zu kompliziert ist, deinen Werdegang einer anderen Person so detailliert zu erzählen?

Ich verrate dir was: Auch deine Kunden werden dein Produkt oder dich niemals so gut kennen, wie du es tust. Und das ist völlig ok. 

Sie möchten etwas anderes wissen: Wie kannst du ihnen mit deinem Angebot helfen? Dieser Blick von Außen ist für die meisten von uns schwer. Das wissen alle, die schon mal versucht haben, eine Über mich-Seite zu schreiben. Wir stehen uns selbst im Weg, weil wir zu viel wissen.

Mit den richtigen Fragen gewinnst du einen neuen Blick auf dich und dein Angebot.

Hier bringt vor allem eines etwas: die richtigen Fragen. Und da kommt ein professioneller Texter wieder ins Spiel, der es gewohnt ist, diese Fragen zu stellen. Er versetzt sich in deine Zielgruppe und versucht, wie sie zu denken. Dabei kommen ganz sicher nicht alle Details deines Produkts mit in den Text. Dafür aber die, die für deine Zielgruppe wirklich wichtig sind. 

Mit den richtigen Fragen gewinnst du meiner Ansicht nach am meisten: einen neuen Blick auf dein Angebot, der dir sonst vielleicht verwehrt bleibt. 

Lass deine Texte von einem Profi schreiben und spare Zeit und Geld

Dein Content ist besser

Auch wenn du dich für einen begnadeten Schreiberling hältst – wenn du dein Geld mit etwas anderem als dem Schreiben verdienst, wirst du die besseren Texte wahrscheinlich von einem Dienstleister bekommen. 

Sich selbst des gesamten Content Marketings anzunehmen, ist eine große Aufgabe. Immer nur kleine Teile selbst zu machen und dann doch wieder Texte an externe Dienstleisterinnen zu vergeben, macht jedoch wenig Sinn. 

Je länger dein Dienstleister für dich arbeitet, desto besser kennt er sich in deiner Thematik aus und desto besser werden die Texte.

Mit einer langfristigen Texterin erhältst du Texte, die durch die Bank dieselbe Tonalität haben, mit ähnlichen Stilmitteln arbeiten und deine Zielgruppe immer gleich ansprechen. Dadurch gewinnst du gleichbleibende Qualität, die auch deine Leserschaft bemerkt, das versprech ich dir. 

Je länger dein Dienstleister für dich arbeitet, desto besser kennt er sich in deiner Thematik aus und desto besser werden die Texte – ist doch eigentlich eine Win-Win-Situation, oder?

Abwägen und Priorisieren ist wichtig

Wahrscheinlich sind nicht alle diese Punkte relevant für dich und manche eben mehr, als andere. Am Ende musst du immer abwägen, welche Aufgaben du auslagerst und welche du doch selbst in Angriff nimmst. Ganz sicher ist es jedoch wichtig, dass du dir vorher Gedanken darüber machst, was du dabei gewinnst und welche Aufgaben dadurch für dich selbst wieder mehr in den Fokus rücken. 

Besonders für langfristige Dinge wie dein Content Marketing lohnt es sich meiner Meinung nach, sich kompetente Unterstützung ins Boot zu holen, um die Arbeit gestemmt zu bekommen und deinen Kunden langfristig wertvolle Inhalte liefern zu können. 

Und das Wichtigste: Damit du mehr Zeit und Energie für die Dinge hast, die dir Spaß machen und deinem Unternehmen helfen, weiterzukommen.

Hast du Lust bekommen, mit mir zusammenzuarbeiten?

Willst du mir deine Texte anvertrauen?

Egal ob du schon eine Website hast und sie überarbeitest, oder ob du ganz neu startest – ich helfe dir gerne beim Schreiben der für dich optimalen Texte.

Zur Zeit bin ich allerdings in Babypause. Falls du nächstes Jahr Unterstützung bei deinen Texten brauchst, schreib dich auf meine Warteliste!
Ich melde mich, sobald ich wieder verfügbar bin bei dir, versprochen! 🙂

6 Tipps, um erklärungsbedürftige Produkte zu bewerben

„Seine Schutzkomponenten schenken dem Haar Widerstandskraft von der Wurzel bis zu den Spitzen.“ Ja, auch Schampoo kann kompliziert klingen. Den alltäglichsten Dingen werden in der Werbung häufig unzählige Attribute zugesprochen. Trotzdem sind sie nicht erklärungsbedürftig. Weil alle Kund*innen wissen, wozu sie ein Schampoo brauchen.

Wie funktioniert Werbung aber, wenn du eine High Tech-Küchenmaschine bewerben willst? Oder eine Software vertreibst, die über unzählige Funktionen verfügt und deren Bedienung nicht ganz einfach ist?

Keine Angst, im Grunde unterscheidet sich das Bewerben von komplexen Angeboten nicht groß von einfacheren Produkten. Es gelten dieselben Regeln wie bei Consumer Goods – sprich deine Zielgruppe an, hol sie dort ab, wo sie stehen und überzeuge sie. 

6 Tipps, um erklärungsbedürftige Produkte zu bewerben

Hier findest du 6 Tipps, wie dir das auf deiner Website gelingt:

1. Stell dein Produkt nicht in den Mittelpunkt

Egal, ob es sich um Industrieroboter, eine Finanzdienstleistung oder ein Tool für Projektmanagement handelt: Es geht in erster Linie nicht um dein Produkt.

Was? Ich hör dich – du bist entgeistert, oder? Dein Produkt, in das so viel Herzblut geflossen ist, aufgrund dessen du nächtelang nicht geschlafen hast und in dessen Entwicklung so viel Geld und Arbeitsstunden deiner Mitarbeiter stecken? Und das soll nicht wichtig sein?

Es ist natürlich schon wichtig. Aber es gibt etwas noch wichtigeres: deine Kund*innen. Ohne Käufer*innen bringt dir dein Produkt ja nichts. Und für die ist erstmal nicht wichtig, was dein Produkt kann, sondern was es ihnen bringt:

  • Wobei hilft ihnen deine Dienstleistung? 
  • Welche Vorteile haben deine Kund*innen, wenn sie dein Angebot kaufen? 
  • Was erreichen sie damit? 

Es ist leicht, in deine Sicht hineinzurutschen, das weiß ich. Auf vielen Websites liest man „Wir bieten das und das an“ oder „Wir machen es so und so“. Deinen Kund*innen fallen beim Lesen der langen Erklärungen aber fast die Augen zu. Sie denken: „Und was hab ich davon?“.

Mit technischen Daten lockst du deine Zielgruppe hier nicht hinter dem Ofen hervor. Überlege dir, welche Probleme deiner Kund*innen du löst und spreche zuerst diese Probleme und deren Lösung an, bevor du mit Features und Daten um die Ecke kommst.

2. Begib dich aufs Level deiner Zielgruppe

Ein erklärungsbedürftiges Produkt ist eines, bei dem deine Kund*innen wenig Vorwissen haben. Hier kommt wieder die Kenntnis deiner Zielgruppe ins Spiel: Wieviel Vorwissen hat sie zu deinem Thema?

Verwendet sie tagtäglich dieselben Fachwörter wie du? Oder ist sie aus einer anderen Branche? Sogar unternehmensintern geht das Vorwissen oft weit auseinander. Was den Entwicklern sonnenklar ist muss dem Vorstand eventuell trotzdem erklärt werden.

„Simplicity is the ultimate form of sophistication“

Leonardo da Vinci

Egal, ob du an Menschen verkaufst, die viel weniger Vorwissen haben als du oder ob deine Kund*innen dasselbe studiert haben – sie sind alle Menschen. Und alle Menschen wollen wissen, was dein Angebot ihnen bringt. In angenehm zu lesenden Texten und ansprechenden Bildern.

Deshalb: Kommuniziere auf Augenhöhe mit deiner Zielgruppe. Schreibe angenehme Texte, die deine Kund*innen gerne lesen. Verwende nur Fachwörter, wenn es gar nicht anders geht. Versuche, in der Sprache deiner Zielgruppe zu schreiben und auf ihr Vorwissen zum Thema einzugehen.

Überlege genau, welche Informationen für deine Zielgruppe zu diesem Zeitpunkt wichtig sind. Für deine Interessent*innen darf sich dein Angebot erstmal nicht nach Arbeit anfühlen. Sie suchen nach Hilfe bei einem bestimmten Problem und möchten sich nicht noch ewig einarbeiten müssen, um dein Produkt zu verstehen. Mach es ihnen so einfach wie möglich!

3. Verwende Metaphern und Sprachbilder 

Eine gute Methode zur Vereinfachung von komplexen Dingen sind Sprachbilder oder Metaphern. Du malst aus deinen Informationen ein Bild – nur mit Worten. Deine Leser*innen haben sofort ein Bild im Kopf und verstehen dich besser. Wenn du ein gutes Bild findest, kann das mehrere Sätze ersetzen!

Denken wir zum Beispiel an Elektrizität – wir sprechen immer von Strom, der fließt. Hier wird ein Fluß oder Wasser als Metapher verwendet und schon können wir uns etwas darunter vorstellen.

Der Vorteil: Mit Metaphern und Sprachbildern wirken deine Texte viel lebendiger und sprechen nicht nur den Verstand deiner Besucher*innen an, sondern auch ihre Sinne.

Tipp: Wenn wir etwas in einem Gespräch erklären, verwenden wir oft automatisch Sprachbilder oder Metaphern. Wenn du also Schwierigkeiten hast, auf gute Sprachbilder zu kommen, versuche dein Produkt oder deine Dienstleistung Freunden zu erläutern.

4. Nutze Erklärvideos

Texte sind wichtig und gut, aber die meisten Menschen lernen gerne über verschiedene Medien. Und Videos sind richtig in. Google wertet Seiten auf, die Videos einbinden und YouTube ist bereits die zweitgrößte Suchmaschine.  Die Menschen lieben Videos, und das nicht nur, um unterhalten zu werden. Neuesten Studien zufolge sehen sich 70% der Einkäufer in Unternehmen B2B-bezogene Videos an.

Videos sind eine fantastische Möglichkeit, um dein Produkt anschaulich zu erklären. Du kannst auf Funktionen eingehen oder Besonderheiten demonstrieren, informieren oder die Bedienung zeigen. Dafür nutzen sie Storytelling, Illustrationen, Animation, Grafiken und Sounddesign.

Gute Erklärvideos nehmen die Betrachter*innen mit auf eine Reise, erzählen eine Geschichte und sind emotional.

Das Gute ist: Videos schaffen es, mehr Informationen in kürzerer Zeit zu vermitteln. Das ist wichtig, laut Studien ist unsere Aufmerksamkeitsspanne nämlich deutlich zurückgegangen.

Welche Darstellungsform du für dein Erklärvideo am besten nutzt, besprichst du am besten direkt mit einem Profi. Die Qualität des Videos ist nämlich ausschlaggebend dafür, dass deine Kund*innen es später gerne ansehen und wenn du Glück hast, sogar mit anderen teilen.

5. Schreibe Blogartikel

Die Küchenmaschine mit ihren vielen Funktionen oder die Software, die so viel kann sind meistens teure Produkte und werden nur selten von heute auf morgen gekauft. Um deine Interessent*innen immer wieder an dein Produkt zu erinnern und es von möglichst verschiedenen Seiten zu beleuchten, sind Blogartikel eine hilfreiche Sache für dich.

Hier kannst du sichergehen, dass wirklich alle Fragen deiner potenziellen Kund*innen aus dem Weg geräumt werden. Nicht falsch verstehen: Alle wichtigen Fragen müssen natürlich schon auf der Verkaufsseite beantwortet werden. 

Blogartikel über erklärungsbedürftige Produkte schreiben

Nimm für Blogartikel Themen, die über die Aspekte auf deiner Verkaufsseite hinaus gehen und deine Leser*innen zusätzlich informieren. Gib zum Beispiel Tipps, wie ihnen dein Produkt in einem besonderen Fall helfen kann oder beschreibe, wie du für andere Kund*innen bereits ein Problem lösen konntest.

Blogs sind außerdem der perfekte Weg, um dich als Expert*in zu positionieren. Und Vertrauen ist ein nicht ganz unwichtiger Aspekt bei der Kaufentscheidung.

6. Erzähle Case Studies

Last but not least – mein persönlicher Favorit: Case Studies oder zu Deutsch Fallstudien.

In Case Studies erzählst du, wie du Kund*innen bereits unterstützen konntest. Diese Case Studies kannst du hervorragend als Blogartikel verwenden.

Du zeigst zum Beispiel, wie deine Software in verschiedenen Unternehmen zum Einsatz kommt. Welche Funktionen für das jeweilige Unternehmen ausschlaggebend waren und weshalb. Wieviel Zeit oder Geld diese Kund*innen jetzt sparen, indem sie dein Produkt verwenden.

Wichtig ist aber auch hier, dass dein Produkt nicht im Mittelpunkt steht. Die Case Study muss sich um die Kund*innen drehen und zeigen, wie sie ihre Probleme erfolgreich lösen konnten. Mit ihnen können sich deine Interessent*innen identifizieren.

Case Studies verbinden interessante Anwendergeschichten mit engem Produktbezug und erwecken zusätzlich Vertrauen – ist das nicht was?

Eines haben alle diese Tipps gemeinsam: Sie stellen deine Zielgruppe in den Mittelpunkt. Eine Zielgruppenanalyse ist demnach das Erste, was du machen solltest, wenn du ein erklärungsbedürftiges Produkt verkaufen willst. Letztendlich steht und fällt dein Erfolg nämlich damit, wie gut du dich in deine Kund*innen hineinversetzen kannst und ihre Sorgen und Probleme verstehst.

Hast du Lust bekommen, mit mir zusammenzuarbeiten?

Willst du mir deine Texte anvertrauen?

Egal ob du schon eine Website hast und sie überarbeitest, oder ob du ganz neu startest – ich helfe dir gerne beim Schreiben der für dich optimalen Texte.

Zur Zeit bin ich allerdings in Babypause. Falls du nächstes Jahr Unterstützung bei deinen Texten brauchst, schreib dich auf meine Warteliste!
Ich melde mich, sobald ich wieder verfügbar bin bei dir, versprochen! 🙂

Gute Texte schreiben – 7 Tipps für deine Website

Du möchtest online gute Texte schreiben? Texte, die Interessenten im Nu auf deine Website ziehen und sie in Kunden umwandeln? Wenn du gerade an deinen Websitetexten verzweifelst, bist du hier richtig. 

Gute Texte schreiben, 7 Tipps für deine Website

Einige von euch werden vielleicht sagen, dass Texte Geschmacksache sind. Es gibt aber einige Stellschrauben, an denen du drehen kannst, um deine Texte zu verbessern. 

Hier habe ich 7 handfeste Regeln für dich zusammengestellt, mit denen du deine Websitetexte verbessern kannst.*

*Psst, dass hier eine korrekte Rechtschreibung und Grammatik dazugehören, setze ich jetzt mal voraus. ?

Meine 7 Tipps für gute Website-Texte

1. Content first – Design later

Ich würde behaupten, die meisten machen sich bei ihrer Website zuerst Gedanken um die Gestaltung. Und das Design ist natürlich wichtig, keine Frage! Die neue Homepage soll schick aussehen und die Besucher direkt beeindrucken. 

Aber auch das schönste Webdesign bringt nichts, wenn die Besucher nicht finden, wonach sie gesucht haben. Und das ist nun mal in fast allen Fällen Text. Jeder von euch, der schon einmal versucht hat, Texte in ein vorgegebenes Layout einzupflegen weiß: Das kann schwierig werden. 

Das größte Problem ist der Platz. Texte sind zu lang oder zu kurz für den vorgegebenen Platz, Bilder oder Videos sind vielleicht an der falschen Stelle vorgesehen oder man stellt hinterher fest, dass doch Bildunterschriften gebraucht werden.

Mach dir deshalb zuerst Gedanken über den Text, der auf deiner Webseite stehen soll. 

Hier eine kleine Checkliste, welche Anforderungen bestehen können:

  • kurze/ lange Headlines (am besten eine echte Headline als Design-Muster verwenden) 
  • Geht der Fließtext über die ganze Seite oder verläuft er in mehreren Spalten?
  • Brauchst du Banner oder farblich voneinander abgesetzte Bereiche?
  • An welchen Stellen werden Videos oder Bilder platziert?
  • An welchen Stellen werden Links oder Buttons benötigt?

Hier gibt es natürlich noch unendlich viel mehr Anforderungen, die aber sehr spezifisch sein können. Wenn du die Möglichkeit hast, solltest du den Text schon fertig geschrieben haben und dann erst mit dem Design beginnen.

2. Die richtigen Keywords im Blick haben

Definiere schon vorab, für welche Suchanfragen du von Interessenten gefunden werden willst! Bevor jetzt irgendjemand schreit – natürlich schreiben wir nicht für Google. Die guten Texte sind für unsere Kunden gedacht. Und die haben eben Begriffe, nach denen sie häufig im Internet suchen. Wären wir ja schön blöd, wenn wir die nicht nutzen würden. ?

Vielleicht hast du schon ein Keyword im Kopf? Mach vor dem Schreiben trotzdem erst den Reality Check. Häufig findest du bei der richtigen Recherche ein besseres Keyword oder wirst dir zumindest über weitere Keywords bewusst, die du beachten solltest. Die besten Keywords sind die, die häufig gesucht werden, für die es aber wenig Wettbewerb gibt. 

„Die besten Keywords sind die, die häufig gesucht werden, für die es aber wenig Wettbewerb gibt.“

Und wie baust du die Keywords nun ein? Die Zeiten, in denen ein bestimmtes Keyword einfach häufig genug im Text erwähnt werden musste, sind glücklicherweise vorbei. Nein – Google bestraft dich dafür heutzutage sogar mit einem schlechteren Ranking.

Achte darauf, auch Synonyme zu verwenden. Baue das Keyword in mindestens einer korrekt formatierten Überschrift ein. Packe es, wenn es passt, in Bildunterschriften. Verwende dein Keyword aber wirklich nur, wenn es an der Stelle auch passt. Das wichtigste ist, fürs Publikum zu schreiben!

Tipp: Abgesehen vom sichtbaren Inhalt gibt es trotzdem einige Stellen, an denen du dein Keyword unterbringen solltest. Verwende es in Alt-Texten deiner Bilder, im Seitentitel und in der Meta-Description (das beides zusammen ist, was Google in den Suchergebnissen anzeigt) und in der URL.

3. Für den DAN (Dümmsten anzunehmenden Nutzer) schreiben

„Die Optimierung ihrer Prozesse dient dazu, die Effizienz bestehender Unternehmensprozesse sowie den Einsatz hierfür benötigter Ressourcen kontinuierlich zu verbessern.“ Dieser Satz klingt höchst professionell, aber hast du wirklich verstanden, was er aussagt? 

7 Profi-Tipps, wie du richtig gute Texte für deine Website selbst schreiben kannst

Ein guter Text muss für den Leser leicht zu lesen und zu verstehen sein. Typisch Technische Redakteurin, meinst du? Aber ganz im Ernst, wenn keiner den Text versteht, hat er seinen Zweck verfehlt. Ein leicht verständlicher Text ist so geschrieben, dass ihn möglichst viele Leute verstehen, ohne dabei ein Lexikon aus der Tasche ziehen zu müssen. 

Umgehe Fachwörter daher möglichst ganz, oder verwende stattdessen Wörter, die auch Laien geläufig sind. Halte deine Sätze kurz und teile sie in mehrere Sätze auf, wenn sie zu lang werden. Am besten ist es, zwischen kurzen und etwas längeren Sätzen abzuwechseln.

Tipp: Ich lese mir meine Texte immer nochmal laut vor. Ja, ich komm mir dabei auch komisch vor, es bringt aber was! Zu lange Sätze und Wort-Stolperfallen kannst du so schnell entlarven.

4. Auf Bullshit-Bingo verzichten

Mit Bullshit-Bingo meine ich leere Phrasen. Marketing-Blabla, das eigentlich nichts aussagt.

„Wir entwickeln mit größter Sorgfalt“

„Wir bieten individuelle Beratung und maßgeschneiderte Lösungen“

„ein umfassendes Portfolio“

Ich könnte ewig weitermachen. 

Hier ein paar Regeln, um inhaltslose Floskeln zu umschiffen:

  • entsteht beim Lesen ein passendes Bild im Kopf?
  • wird die Formulierung so oder so ähnlich überall verwendet?
  • Ist das Adjektiv beschreibend oder kann es eigentlich weg?

Wichtig ist, den Mehrwert für den Kunden herauszustellen

Fun Fakt: Mit dem Tool Blablameter entlarvst du Geschwafel und überprüfst deine Texte auf ihren Bullshit-Faktor.

5. Strukturieren und für verschiedene Lesertypen aufbereiten

Liest du jeden Text von vorne bis hinten durch? Oder bist du eher der Typ Ich-überfliege-mal-schnell? Es gibt sehr unterschiedliche Herangehensweisen an Texte. Auch zwischen den Alleslesern und den Überfliegern ist vieles drin. Deshalb ist es wichtig, deine Webtexte so zu strukturieren, dass alle Leser bedient werden

Überschriften sind dafür so wichtig wie den Deutschen der Datenschutz. Leser*innen, die Texte lieber schnell überfliegen, nehmen vor allem deine Überschriften wahr. Genauso ist alles gefragt, was deinen Texten mehr Struktur und dem Leserauge Halt gibt: 

  • Aufzählungen
  • Zwischenüberschriften
  • Grafiken
  • Banner
  • farbige Hervorhebungen

Wenn du die Strukturierungstipps beachtest, darf dein Text ruhig lang sein! Dass online nur noch kurze Texte gelesen werden, halte ich für einen Mythos. Auch online möchten Besucher dein Angebot genau unter die Lupe nehmen können. Dafür benötigen sie Informationen. Je hochpreisiger dein Produkt oder deine Dienstleistung ist, desto mehr Informationen solltest du bereitstellen. Die Besucher deiner Homepage können dann selbst entscheiden, was und wieviel sie lesen.

Pro Tipp: Achte darauf, dass deine Leser den Inhalt des Textes alleine anhand der Hervorhebungen erfassen können.

6. Für deine Leser schreiben

Wer soll deine Website besuchen? Sind es Menschen, die deine selbstgenähten Lampenschirme kaufen sollen? Oder möchtest du Kunden für dein Coachingangebot zum Thema Money Mindset finden? Das sind unter Umständen ziemlich verschiedene Personen. 

Überleg dir genau, wie deine Leser angesprochen werden wollen. Welche Probleme löst deine Website oder das, was du darüber verkaufst? Wie formuliert deine Kundschaft ihre Probleme? Sprich deine Kunden direkt an. Zeige ihnen, dass du ihr Problem verstanden hast und eine Lösung dafür anbietest. So gewinnst du Vertrauen und zeigst, dass du wirklich daran interessiert bist, anderen mit deiner Expertise zu helfen.

Tipp: Schreib auf, wie du dir deine Wunschkundin oder deinen Lieblingskunden vorstellst. Denk beim Schreiben immer an diese Person und überlege bei jedem Satz, was sie sich wünschen könnte.

7. Den Lesern sagen, was sie tun sollen

Bei allem Wunsch-von-den-Augen-ablesen und Benefits formulieren darfst du natürlich nicht vergessen, warum du das alles schreibst: Du möchtest deinen Lesern etwas anbieten! Egal, ob du einen Onlineshop voller Produkte hast, einen Newsletter anbietest oder möchtest, dass deine Leser all deine Blogartikel lesen. Es gibt eine Handlung, die du von deinen Lesern erwartest. 

Sei dir bewusst, welche Schritte deine Kundschaft unternehmen soll. Willst du, dass sie sich für deinen Newsletter anmeldet? Dann sag es immer wieder ganz konkret. Nicht mit Umschreibungen, sondern in klaren Worten. „Newsletter abonnieren“, zum Beispiel. 

„Sei dir bewusst, welche Schritte deine Kundschaft unternehmen soll.“

Meist werden dafür Buttons, manchmal auch Textlinks, verwendet. Der Text darauf nennt sich „Call to Action“. Egal wie – mit den Links leitest du deine Leser zum nächsten Schritt.

Mach dir also vorher Gedanken, welches Ziel du mit deinem Text verfolgst. Das können auch mehrere Handlungen sein – auf einer Startseite bietest du vielleicht deinen Newsletter, ein konkretes Produkt und deine Blogartikel an. Aber auch dann sind es Ziele, die du pro Abschnitt verfolgst. Trenne das feinsäuberlich. 

Und leite deine Nutzer dann so, dass sie verstehen, was auf sie zukommt. Geht es im nächsten Schritt zu deiner About-Seite? Dann schreib „Mehr über mich erfahren“. Wird mit dem Klick auf den Button direkt ein Kauf abgeschlossen? Führt der Buttons auf deine Kontaktseite? Du verstehst, was ich meine.

Hast du Lust bekommen, mit mir zusammenzuarbeiten?

Willst du mir deine Texte anvertrauen?

Egal ob du schon eine Website hast und sie überarbeitest, oder ob du ganz neu startest – ich helfe dir gerne beim Schreiben der für dich optimalen Texte.

Zur Zeit bin ich allerdings in Babypause. Falls du nächstes Jahr Unterstützung bei deinen Texten brauchst, schreib dich auf meine Warteliste!
Ich melde mich, sobald ich wieder verfügbar bin bei dir, versprochen! 🙂

Was Technische Redakteure mit Textern gemeinsam haben

Technische Redakteure und Texter – Gemeinsamkeiten

„Was macht man denn damit?“ war die häufigste Frage, die mir gestellt wurde, wenn ich von meinem Studium der Technischen Redaktion erzählte. Meine Standardantwort, wenn ich keine Lust auf längere Erklärungen hatte, war „Anleitungen schreiben.“ Ganz so einfach ist es aber natürlich nicht, der Beruf und insbesondere das Studium sind wesentlich vielseitiger.

Technische Redakteure erklären

Technische Redakteure sehen sich als Brücke zwischen Nutzer und Produkt; sie erklären, wie ein Gerät oder eine Software funktioniert – in Text, Bild und Video. Dabei ist es sehr wichtig, die Zielgruppe und deren Bedürfnisse zu erkennen. In welchen Situationen benötigen Autofahrer Hilfe und wie kann man diese einfach und sinnvoll anbieten? Der Bordcomputer ist beim Reifenwechsel wohl unpraktisch, da er im Fahrzeuginneren sitzt. Vielleicht kann hier ein QR-Code im Handbuch auf ein Video verlinken, das genau zeigt, was zu tun ist.

Texter schreiben und erklären

Texter kümmern sich um alles, was mit Worten zu tun hat: Headlines, Werbetexte, Skripte für Videos und alles, was sonst noch Text benötigt. Sie brainstormen, um gute Ideen zu finden, entwickeln daraus ein stimmiges Konzept und schreiben letztendlich die Texte für das, was der Nutzer nachher zu sehen bekommt.

Die beiden Berufsbilder haben ähnliche Qualifikationen und Grundanforderungen

Vielleicht seht ihr schon, die beiden Berufsbilder haben mehr miteinander gemeinsam, als zunächst gedacht:

  • Technische Redakteure und Texter haben immer ein konkretes Ziel vor Augen. Was soll genau kommuniziert werden? Soll der Text die Bedienung einer Software erklären, einen Anruf des Kunden bewirken oder ein Produkt verkaufen? Welchen Nutzen haben die Leser von diesem Text oder Video? Beide Berufsgruppen können sich niemals blindlings ins Schreiben stürzen, ohne sich vorher genau überlegt zu haben, weshalb und wofür. Für Selbstständige bedeutet das, sich mit dem Kunden zusammenzusetzen und das Ziel und die Kernaussage gemeinsam zu formulieren. Keiner hat etwas davon, wenn ein Websitetext toll klingt, aber nicht konvertiert oder eine Anleitung die Leser nur verwirrt.
  • Beide Berufsgruppen behalten immer die Zielgruppe im Blick. Welche Informationen brauchen die Kunden oder Leser und wie können sie verständlich aufbereitet werden? In welcher Situation werden die Informationen benötigt und wie können sie so bereitgestellt werden, dass sie dann auch wirklich genutzt werden können? Auch das gilt sowohl für technische Texte und Anleitungen als auch für Marketingtexte. Kunden, die eine App-Entwicklerin suchen, werden wahrscheinlich nicht über eine Broschüre auf sie aufmerksam werden. Sie suchen online und erwarten eine professionelle Website mit allen wichtigen Informationen und Kontaktdaten. Vermutlich werden sie auch auf Xing und LinkedIn suchen oder stoßen über das interessante Twitterprofil auf die Website. Diese User Journey ist sowohl für Texter als auch für Technische Redakteure wichtig, um für die richtigen Medien und Kanäle zu schreiben.
  • Ob Websitetext, Newsletter oder Onlinehilfe – Texte müssen verständlich sein. Der Grundsatz „So viel wie nötig – so wenig wie möglich“ gilt für Technische Redakteure und Texter gleichermaßen. Leere Worthülsen, Schachtelsätze und seitenlange Monologe will keiner lesen – nicht in der Werbung und auch nicht in der Installationsanleitung des neuen Routers.
  • Struktur, Struktur, Struktur: Dieser Punkt kann für beide Berufsbilder gar nicht oft genug betont werden. Die Gliederung eines Textes ist so wichtig, um ihn für die Leser verständlich zu machen. Überschriften, Zwischenüberschriften, passende Bilder, Bildunterschriften, Videounterschriften – all das hilft, um schnell die richtigen Informationen zu finden und einordnen zu können. Das gilt für Broschüren und Websites genauso wie für Online-Tutorials und Erklärvideos.
  • Der Studiengang Technische Redaktion wird im deutschsprachigen Raum 11 mal angeboten. Einen Studiengang für Texter gibt es so nicht direkt. Man kann eine Ausbildung an verschiedenen Texterschulen machen, Publizistik oder Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation studieren. Ihr seht: Beide Berufsbilder gehören nicht zu den klassischen Studienberufen und sind daher voll von Quereinsteigern. Das bringt Positives wie Negatives mit sich – eröffnet aber definitiv auch Chancen.

Was das Ganze mit mir zu tun hat

Mein Studium hat mir unglaublich viel Spaß gemacht und ich fühle mich dadurch sehr breit aufgestellt, was das Konzipieren, Bereitstellen und Vermitteln von Informationen angeht. Gleichzeitig habe ich viel mehr Berufserfahrung als Texterin oder Online-Redakteurin. Dieser Artikel sollte zeigen, warum beides sich für mich sehr gut ergänzt und das eine mir beim anderen hilft.

Falls ihr neugierig geworden seid, meldet euch gerne bei mir.